ADDIGRIP® 2006/2007 Injektionssuspension in einer Emulsion

Hersteller: Sanofi Pasteur MSD

Zus.: 1 Dosis (0,5 ml) enth.: Influenza-Virus Oberflächenantigene der Stämme der jeweils aktuellen Empf. der WHO (f. d. nördl. Hemisphäre) u. d. EG, jeweils entspr. 15 μg Hämagglutinin, vermehrt in Hühnereiern. Einzelh. s. Fachinfo..

Weit. Bestandteile: Adjuvans: MF59C.1 (Squalen, Polysorbat 80, Sorbitantrioleat, Natriumcitrat, Citronensäure, Wasser f. Inj.-zwecke), Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat 2H2O, Magnesiumchlorid 6H2O, Calciumchlorid 2H2O, Wasser f. Inj.-zwecke, Cetrimoniumbromid, Formaldehyd, Sucrose, Spuren von Kanamycin- u. Neomycinsulfat.

Preis/Nummer:


1 x 1 Fertigspr. mit Kanüle 23,25 PZN 4397738
10 x 1 Fertigspr. mit Kanüle 139,50 PZN 4397744

Anw.: Aktive Immunisierung gegen Virusgrippe für ältere Menschen (≥ 65 J.), bes. für Personen mit einem erhöhten Risiko für Influenza-assoziierte Komplikationen. Personen mit berufsbedingter erhöhter Ansteckungsgefahr od. solche, die selbst die Infektion auf andere Personen übertragen können; größere Personenkreise bei Auftreten von Epidemien bzw. Pandemien.

Gegenanz.: I 7 a, b. Bekannte Allergie auf Hühnereiweiß/Hühnereier.

Anw.-beschränk.: Angeborene od. erworbene Immundefizienz: Impferfolg kann eingeschränkt sein.

Nebenw.: I7. Leichte Impfreakt. sind bei ADDIGRIP häufiger als bei nicht adjuvantierten Grippeimpfstoffen. Gelegentl.: allg. Hautreakt. inkl. Juckreiz, Urtikaria od. nicht näher spezif. Hautausschläge. Selten: Neuralgien, Parästhesien, Krämpfe, vorübergehende Thrombozytopenien mit vereinzelten Blutungen od. Hämatomen. Sehr selten: Erythema exsudativum multiforme, Vaskulitis mit vorübergehender Nierenbeteiligung, neurologische Erkrank. wie z. B. Enzephalomyelitis, Neuritis, Guillain-Barré-Syndrom.

Wechselw.: Immunsuppressive Therapie kann den Impferfolg beeinträchtigen. Bei simultaner Gabe mit anderen Impfstoffen können verstärkt NW auftreten.

Warnhinw.: ADDIGRIP darf nicht intravasal od. s.c. injiziert werden!

Hinw.: Nach Impfung gegen Influenza sind falsch positive Ergebnisse von ELISA-Tests zum serologischen Nachweis von Antikörpern gegen HIV1, Hepatitis C u. insbes. zum Nachweis von Antikörpern gegen HTLV1 mögl. Mit der Western-Blot-Technik können die falsch positiven Resultate widerlegt werden. Die vorübergehend falsch positiven Ergebnisse können durch die IgM-Immunantwort bedingt sein. ADDIGRIP kann gleichz. mit and. Impfstoffen verabreicht werden. Die Impfung sollte an and. Stelle erfolgen. Weitere Hinw. s. Gebrauchs- u. Fachinfo.

Dos.: 1mal 0,5 ml i.m. in den Oberarm (M. deltoideus). Der Impfschutz soll jedes Jahr mit 1 Dos. des jeweils aktuellen Impfstoffes aufgefrischt werden. Weitere Angaben s. Gebrauchs- u. Fachinfo.

 

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