Influvac® Suspension zur i.m. oder tief s.c. Injektion

Hersteller: SOLVAY Healthcare

Zus.: 0,5 ml enth.: Subunit-Antigene (Hämagglutinine u. Neuraminidasen) aus den Virushüllen verschiedener Influenza-Virusstämme (auf Hühnereiern hergestellt), deren jeweilige Zusammensetzung den Empfehlungen der WHO entspricht (näheres siehe äußere Umhüllungen).

Weit. Bestandteile: Kaliumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat 2H2O, Natriumchlorid, Calciumchlorid, Magnesiumchlorid 6H2O, Wasser f. Inj.-zwecke, Rückstände von: Hühnerei- u. Hühnerprotein, Formaldehyd, Cetrimoniumbromid, Natriumcitrat 2H2O, Sucrose, möglicherweise in Spuren enth.: Polysorbat 80, Gentamicinsulfat, Hydrocortison, Tylosin[(R,R)-tartrat].

Preis/Nummer:

1 Fertigspritze (N1) mit Kanüle (0,5 ml) 20,00 PZN 4778647
10 Fertigspritzen mit Kanüle (0,5 ml) 111,31 PZN 4778653

 

 

Anw.: Vorbeugung der Influenza, insbes. b. Pat. mit erhöhtem Risiko an Komplikat. b. Erkrank.

Gegenanz.: I 7 a. Überempfindlichkeit gegenüber in Spuren enthaltenen Stoffen bzw. gegen Rückstände. Fieberhafte Erkr. od. akute Infekte.

Schwang.: Impfung kann ab d. 2. Trim. in Betracht gezogen werden. Bei Schwangeren mit Erkr., die das Risiko Influenza-bedingter Komplikationen erhöhen, wird Impfung unabhängig vom Stadium d. Schwangerschaft empf.

Stillz.: Impfungen in der Stillzeit sind mögl.

Nebenw.: I7 a, b. Folgende NW wurden in klinischen Studien beobachtet: Häufig: Lokale NW: Ekchymose, Induration. System. NW: Fieber, Unwohlsein, Schüttelfrost, Müdigkeit, Schweißausbrüche, Myalgie, Arthralgie. Diese Symptome verschwinden i. Allg. ohne Behandl. innerhalb von 1-2 Tagen. Die folgenden Effekte wurden nach der Markteinführung beobachtet: Gelegentl.: Allg. Hautreaktionen einschließl. Pruritus, Urtikaria od. unspezifisches Exanthem. Selten: Neuralgie, Parästhesie, Krampfanfälle, transitorische Thrombozytopenie. Allergische Reaktionen, die nur in sehr seltenen Fällen zu Schock führen, wurden berichtet. Sehr selten: Vaskulitis mit einer vorübergehender Nierenbeteiligung. Neurologische Störungen wie z. B. Enzephalomyelitis, Neuritis u. Guillain-Barré-Syndrom.

Wechselw.: Die immunologische Reaktion kann abgeschwächt werden, wenn der Pat. mit Immunsuppressiva behandelt wird.

Hinw.: Gleichz. Impfung gegen andere Erreger mögl. Die Injektionen sollten in verschiedene Gliedmaßen erfolgen. Verstärkung von NW mögl. Nach einer Grippeimpfung können falsch positive Ergebnisse von serologischen Untersuchungen auftreten, wenn der ELISA-TEST zur Identifizierung von Antikörpern bei HIV 1, Hepatitis C u. speziell HTLV 1 eingesetzt wird. Der WESTERNBLOT-TEST widerlegt diese Ergebnisse. Diese vorübergehend falsch positiven Reaktionen können durch die IgM-Antwort bei der Impfung verursacht sein. Entspr. med. Betreuung/Überwachung im Falle eines in der Regel selten eintretenden Falles eines anaphylakt. Schocks soll gewährleistet sein.

Dos.: Keine intravasale Verabreichung! Erw. u. Jugendl. ab Beginn d. 13. Lebensj. erhalten unabhängig vom Impfstatus 1 Impfdos. von 0,5 ml Influvac. Kdr. nach dem vollendeten 6. Lebensmon. bis zum vollendeten 3. Lebensj. erhalten eine halbe (½) Impfdos., also 0,25 ml Influvac. Sofern die Kdr. in den vergang. Jahren noch nie gg. Grippe geimpft worden sind (ohne vorherige Impf.), erhalten sie zur Vervollständ. des Impfschutzes 2 Impf. im Abstand von mind. 4 Wo. Sie erhalten demnach 2-mal eine halbe (2-mal 0,25 ml) Impfdos. Kdr. zw. dem 4. u. 12. Lebensj. erhalten 1 Impfdos. von 0,5 ml. Sofern die Kdr. in den vergang. Jahren noch nie gg. Grippe geimpft worden sind (ohne vorherige Impf.), erhalten sie 2-mal 1 Impfdos. (2-mal 0,5 ml) im Abstand von mind. 4 Wo.

Lag.: Lagerungshinweis!

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